Der Australian Shepherd

Auch wenn der Name nicht darauf schließen lässt, liegt der züchterische Urspung des Aussies in Nordamerika. Das erste Zuchtbuch wurde vom 1957 in Arizona gegründeten Australian Shepherd Club of America (ASCA) eröffnet. 1966 wurde daneben die International Australian Shepherd Association (IASA) gegründet. ASCA und IASA schlossen sich 1980 zu einem Club zusammen und sind seither zum größten Rasseclub Nordamerikas geworden. Der aktuelle Rassestandard des ASCA trat 1977 in Kraft. Seit den frühen 1990er Jahren führt der American Kennel Club (AKC) ebenfalls ein Zuchtbuch für Australian Shepherds und hat auch einen eigenen Rassestandard entwickelt, der im Januar 1993 in Kraft trat. Erst seit 1996 ist der Australian Shepherd eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannte Rasse. Der aktuelle Rassestandard stammt vom 5. Juni 2009. In Europa findet man Australian Shepherds erst seit den 1970er Jahren, seitdem aber immer öfter. (Wikipedia)


Ein Aussieholic?

Der Aussie – ein hyperaktiver, nie schlafender Workaholic?
Ganz falsch! Der Aussie ist bei richtiger Aufzucht, Erziehung und Gewöhnung ein ruhiger und friedlicher Zeitgenosse, der gern arbeitet, leicht und schnell lernt und seinem Herrchen gefallen möchte (Will to please). Es ist extrem wichtig, dass ein Hütehund wie der Aussie von Anfang an lernt zu „RUHEN“. Leider bringen die meisten Menschen ihrem Aussie bei, dass er schnell ein Adrenalinjunkie wird. Wie sie das machen? Ganz einfach, der Hund hat einen Trainingsplan

MO: Agility

DI: Flyball

MI: Frisbee

DO:THS usw.

Zur Ruhe kommt der Hund so nie, denn er ist ja ein Aussie und MUSS viel arbeiten.
Es stimmt, der Aussie muss was arbeiten, vor allem mit dem süßen Köpfchen. Aber alles in Maßen und vor allem mit RUHE! Er soll gefördert werden – JA! Aber nicht ÜBERfordert.
Wenn der Aussie es nicht von selbst schafft zur Ruhe zu kommen, ist in den meisten Fällen eine - gut antrainierte - Box sehr hilfreich. Gerade in den ersten Monaten kann eine Box Gold Wert sein!